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Manipulation. Das klingt fies. Das riecht nach Intrigen, Lügen und Gemeinheit.

Und nach viel Macht.

Ja, es hat von allem etwas. Und noch viel mehr. Denn die Facetten von Manipulation sind höchst unterschiedlich und reichen laut Definitionen und je nach ihrem Einsatzgebiet, von höchst heilsamen Handgriffen in der Physiotherapie, über emotionslose technische Handhabungen von Gerätschaften, raffiniert agierenden Taktierern bis zu den hübsch-miesen Hauptdarstellern im besten Psychothriller.

Manipulation hat viele Gesichter.

Bewusste. Und unbewusste.

Wobei mit bewusst meist etwas Berechnendes als Vorsatz oder Kalkül beschrieben wird.

Die meisten Manipulationen jedoch laufen eher unter dem Motto „denn sie wissen nicht was sie tun“.  Denn, welch Logik, wenn sie oder einer es wüßte, wäre er oder sie wohl weg. Das Wissen um Manipulation ist somit zugleich die erste Pforte zum Herausgehen.

Doch aus welchem Grund tapsen so viele immer wieder in die gleiche Situation von Manipulation? Weshalb bleiben so einige in Beziehungen, die doch so eindeutig nach Manipulation aussehen? Zumindest ist es von außen doch so super eindeutig zu sehen. Das ist ähnlich dem leisen inneren Aufschrei beim Schauen des Psychothrillers, das „nein, bitte nicht“ geh da nicht rein in das Haus.

 

So einfach entkommst Du Manipulationen nicht.

Willst Du mehr dazu erfahren? Dann schau gern das Video oder lese weiter im Text.

 

Doch so einfach entkommst Du Manipulationen eben nicht. Nicht wenn Du im Film selbst mitspielst. Dann geht es meist nicht so leicht heraus aus der manipulativen Dynamik. So einfach ist es eben nicht, weil das Wissen sich auf das gesamte Wissen bezieht. Und das meint hier nicht nur das oberflächliche Reden, Sagen, Tun was an Manipulationstechniken so zu betrachten ist.

Nein, es meint all das, was viel tiefer darunter liegt. Das, was nicht sichtbar ist. Was wie eine große dunkle Wolke spürbar ist, den Atem zum Stocken bringt, doch eben nicht greifbar ist, nicht benennbar ist. Das ist die eigentliche Dynamik von Manipulation. Das ist das Wissen um das geht. Mit diesem Wissen von Manipulation und vor allem der höchst individuellen Gültigkeit für Dich selbst beginnt ihre Entmachtung.

 

Dort, wo man Dich rumkriegt.

 

Manipuliert sein beginnt genau dort, wo Du dafür empfänglich bist. An dem Punkt einer Angst, die Du in Dir trägst. Manipulation passiert nicht, weil „der zu fies“ und ich „zu blöd bin“, sondern sie setzt eine Art unbewusste Spielregeln voraus, die hinter den Kulissen laufen. Wir merken irgendetwas, jedoch können es partout nicht zu fassen kriegen.

Stattdessen, gerade wenn ich diejenige bin, die den Hauch der Manipulation registriert, setzen massive Selbstabwertungsmechanismen ein,  die es mir scheinbar unmöglich machen das ganze Geschehen wahrzunehmen. Ich zweifle geradezu an dem, was ich doch selbst, vielleicht schon, bemerke. Und bin eifrig damit beschäftigt, genau das zu verniedlichen, wegzureden, zu ignorieren oder gar mir selbst in die Schuhe zu schieben.

Steilvorlage für meinen Gegenüber, denn genau diese meine eigenen Abwertungen und Zweifel heizen die Dynamik weiter an und lassen uns Runde um Runde weitermachen ohne jeglichen Lerneffekt. Ja, sogar wenn wir etwas erkennen, so sind wir oft unfähig zum notwendigen Handeln um aus diesem Geschehen herauszukommen.

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Handeln ist weitaus schwieriger als das Erkennen. Und manipuliert werden, das erkennen dann doch sehr viele für sich im „schon wieder hab ich nicht gesagt, was ich wollte“, „schon wieder hab ich die ganze Arbeit aufgehalst gekriegt“, schon wieder hab ich mich überrumpeln lassen“, „ich kann nicht, wenn ich das tue/sage, dann geschieht womöglich, also lass ich es, so schlimm ist es doch auch nicht“.

 

Die schreckliche Unfähigkeit zu handeln.

 

Wir können uns also oft weder wehren, noch angemessen schützen und fühlen uns wie unfähig an dieser Lage etwas zu verändern. Vielmehr liegt die Erwartung darin, dass mein Gegenüber plötzliche Einsicht überkommt, mich versteht und sich dann so verhält wie ich es mir wünsche. Was weder einfach so geht, noch einfach so passiert.

Denn, was oft nicht klar ist: Manipulationen haben für beide Beteiligten eine Funktion. Unbewusst. Doch sie sind funktional. Was jedoch nicht zugleich heißt, sie wären konstruktiv oder gesund. Ganz und gar nicht. Denn sogar beide Beteiligten fühlen sich letztlich nicht wohl damit. Genau, beide. Nicht bloß der oder die „Manipulierte“. Die kurzen zwischendurch Triumpfgefühle verlöschen schneller als sie kamen und was folgt sind die inneren „hab ich doch gewusst“ Bestätigungen einst erworbener Überzeugungen negativer Art, die als schaler Nachgeschmack im Raum hängen bleiben.

Anders formuliert, Manipulation schädigt, macht auf längere Sicht krank weil sie eben nicht für eine gesunde Beziehung sorgen kann. Nein, Manipulation meidet echte Beziehung um jeden Preis und lässt die Beteiligten ihre erlernten Emotions- und Abwehrmuster negativer Art regelrecht austoben. Manchmal nach dem Motto „je schlimmer je besser“. Denn jede „erfolgreiche“ Runde bestärkt die destruktive Funktion dieser Mechanismen und deren zugrunde liegenden Überzeugungen.

Das geht solange, bis einer wirklich die Nase voll hat. Schlimmstenfalls am Ende ist. Erst dann kann die so notwendige Entscheidung von „so nicht mehr“ oder „ich nicht mehr“ getroffen werden. Erst dann ist die eigene persönliche Erkenntnis da, der die unbewussten Mechanismen in eine bewusste Ebene hochheben kann. Die Voraussetzung um tatsächlich aus der Dynamik der Manipulation heraus zu gelangen.

 

Doch worin liegt dieses Machtvolle von Manipulation?

 

Das Machtvolle in Manipulationen liegt in dem Ursprung. Nur, wenn wir eine tiefe emotionale Wunde in uns tragen, die wir weit weggedrückt haben, wo sie weder verheilt noch jemals versorgt wurde, dann rankeln sich dort herum alle möglichen Abwehrmechanismen. Meist sind dies die schmerzhaften Erfahrungen und Wunden, die unsere Sicht der Welt und zu uns selbst geprägt haben.

Das geschah früh. Nicht bewusst. Doch diese, wenn auch verletzte Sicht, ist unsere Orientierung in der Welt geworden. Alternativlos. Nur so geht’s.  Und genau an dieser Stelle der Wunde, die, wäre sie sichtbar, wohl eher blutend bis eiternd aufklafft, dort bin ich empfänglich für ganz genau die Manipulationsmechanismen, die ich höchstpersönlich mit jemandem erfahre.

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In diesen frühen Erlebnissen befand ich mich in Abhängigkeitssituationen, die natürlich heute so nicht mehr bestehen. Klar, ich bin ja groß. Äußerlich. Doch innerlich bestehen sie noch. Und daher ticken jegliche Beziehungen, Konstellationen und Situationen, die mich an genau diese Abhängigkeit erinnern, leichter an. Deshalb sind z.B. hierarchische Gefüge, Familienkonstellationen, Prüfungssituationen, Auftritte vor Gruppen und gerade auch Liebesbeziehungen prädestiniert dazu, diese frühen Themen zu aktivieren und bohren den Finger in die Wunde.

Dieses früh erfahrene, dieses Unbewusste verbunden mit etwas Schmerzvollem, was ich aus gesundem Schutz heraus vermeiden musste und so auch heute noch mache, darin liegt die eigentliche Macht, der Nährboden für Manipulationen. Sie ist an meine eigene spezielle Wunde geknüpft, die von meinen eigenen Erinnerungen, ebenfalls eher unbewusster Art, wieder und wieder aktiviert werden. Meiner Empfänglichkeit auf die Spur zu kommen ist damit eine Hauptaufgabe um aus der Dramatik endlich herauszutreten.

 

Erkenne Deine ganz persönlichen Auslöser.

 

Es geht um die Auslöser, die kleinen Details, auf die ich anspringe wie eine Mücke auf einen Blutstropfen. Das, womit „man mich rumkriegt“ sozusagen. Ob nun Worte oder unausgesprochene Halbsätze, wie „nun, wenn Sie nicht wollen, dann…“, der spürbar aufkommende Ärger meines Gegenübers, der meinen Atem zum Stillstand bringt. Die schmalen Augen, die mich vernichtend anschauen und völlige Lähmung verursachen. Wo ich dann wie neben mir stehe und selbst nur kopfschüttelnd bis entsetzt meinen eigenen Worten oder Verhalten zuschaue.

Es sind die Auslöser, deren weiteren Verlauf ich in meiner eigenen inneren Dramaturgie weiterschreibe und vor allem, den ich um jeden Preis der Welt vermeiden will. Nicht schon wieder erleben. Nie wieder. Schreit es heimlich in mir. Und genau das lässt mich hilflos im Manipulationsgeschehen zappeln. Und sogar bis in alle Ewigkeit verweilen.

Es sei denn. Es sei denn, ich steige da aus.

Und das geht.

Es geht manchmal nicht ganz allein.

Doch es geht.

Es beginnt mit dem Erforschen und Entdecken. Dem Aufdecken meiner speziellen Auslöser. Genau die, die mich so „schwach“ so „unfähig“ machen. Wo ich scheinbar dem nichts gegen zu setzen habe. Und dann noch einmal zurückgespult im Film, genau hinzuschauen, ob es nicht schon davor so entscheidende Auslöser gab, die ich jedoch kaum bemerkte, so gewohnt und „normal“ sind sie. Wahrnehmung ist hier gefordert. Achtsamkeit. Aufmerksamkeit. Beobachten ohne jegliche Bewertung. Also reiner Forschergeist. Am besten mit einer Prise Selbsthumor.

Dann kann ich entdecken, ah ja, schon das Augenbrauenzucken als ich zu Tür reinkam, da kam die erste leise Verunsicherung. Ja, die kenn ich irgendwie. Mein Redeschwall auf die erste Frage, ja, weil ich dieses unangenehme Gefühl schon wieder hatte, irgendwas falsch gemacht zu haben. Wichtig ist es, genau zu sein, auf die kleinen Details zu achten. Details, denn auch ich selbst lege Köder aus, die das gesamte Spiel am Laufen halten.

 

Sei ehrlich zu Dir selbst.

 

Und im zweiten Schritt heißt es Ehrlichkeit. Die große Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Das geht nur, wenn jegliche Selbstabwertung von Dir draußen bleibt. Damit Du ehrlich erkennen kannst, was in Dir geschieht, welcher innerer Film da läuft. Wie Du Dich wirklich fühlst. Was Du am liebsten tätest. Was Du tatsächlich vermeidest mit dem, was Du tust oder nicht tust.

Diese Ehrlichkeit ist wichtig. Damit kann ich beginnen Manipulationen aufzudecken. Letztlich geht es darum, meinen eigenen inneren Unstimmigkeiten auf die Spur zu kommen. Ob ich ausdrücke oder sage, was ich denke oder fühle, ob ich mit meinem Tun im Einklang bin mit meinem Fühlen und Denken. Ob ich klar und eindeutig bin oder genau diese Klarheit vermeide, sie sogar fürchte. Ein klares Ja. Ein klares Nein. Statt der vielen gequälten Jeins. Oder den im Hals steckengebliebenen urgss, die so was wie „ich will nicht“ heißen.

 

Die Kunst der Fragen.

 

Es bedeutet auch, den Mut zu haben die echten Fragen zu stellen. Fragen, statt voreilig in nahezu blindem Gehorsam zu antworten oder zu reagieren. Die Fragen „was möchtest Du wirklich?“ Oder kann es sein, dass „…“? Und bereit für eine Antwort zu sein. Den Raum für das bis dahin Unausgesprochene zu öffnen. Wenn ich wahrnehme hier läuft etwas schräg oder mein Gegenüber meint etwas anderes, will etwas ganz anderes bezwecken, dann darf ich mich trauen genau diese Frage zu stellen. Meine Fragen, um meine Wahrnehmungen offen zu legen. Ich brauche noch nicht einmal alles durchblicken, meine Wahrnehmung oder auch meine Irritation reicht völlig aus um die Dinge hinter den Kulissen zu hinterfragen. Mit einem derartigen echten Austausch wird Manipulation deutlich schwieriger.

Das fordert den eigenen Mut. Es ist Neuland. Und ganz vorweg sind die eigenen Empfänglichkeiten und Mechanismen wichtig zu kennen. Und doch gibt es zudem so etwas wie typische Muster, die die eigenen Alarmglöckchen bimmeln lassen können. Es sind Worte wie „immer, nie, alles“, es sind Pauschalisierungen, wo keine hinpassen. Es sind die sogenannten Killerphrasen aus jeden Kommunikationsratgebern, die für Ausweichen, Verallgemeinern, degradierenden Zuschreibungen, Schuldzuweisungen oder Kleinmachen des Geschehens sorgen.

Doch ganz entscheidend ist Deine eigene Wahrnehmung. Denn es geht um Dein eigenes Muster, dass nur Du endlich auflösen kannst.

 

Die Kraft Deiner Entscheidung.

 

Das beginnt mit Deiner Entscheidung. Die Entscheidung, dass es jetzt genug ist. In dieser Deiner Entscheidung steckt die Kraft, die die Manipulation in ihrer Wirkung auf Dich entmachtet.

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Herzlichst,

Petra Michaela Pfeiffer

 

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