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Kritik. Ein Wort, so anmutig klingend wie Magengeschwür.

Kritikgespräche freundlich führen, ja das hat was von einem nett kredenzten Arsen – Tee.

Mal ehrlich, wer glaubt daran?

Kritikunfähig, ja das kommt schon leichter über die Lippen, doch eher nur, wenn ich andere damit betiteln kann. Mir selbst will ich das nun wirklich nicht zuschreiben.

Natürlich bin ich kritikfähig. Muss ich ja sein. Das gehört schließlich zu den Grundanforderungen jeglicher sozialer Kompetenzen.

 

Doch wie kritikfähig bist Du wirklich?

Mehr erfährst Du in diesem Video oder lese gern weiter im Text.

 

Bemerkst Du etwa, dass Du trotz dieser zahlreichen Feedback-Methoden und zig-fach absolvierten Kommunikationstrainings einen langsam anschwellenden Widerstand gegen Kritik entwickelst? Ja, die sind durchaus hilfreich, deeskalierend, nützlich. Doch eines, das entscheidende Eine bringen sie auch nicht. Sie löschen nicht dieses unangenehme Gefühl, dass allein schon mit dem Gedanken an Kritikgespräch verbunden ist.

Gibt es überhaupt ein Recht auf „ich will keine Kritik mehr“?

Ist es gestattet kundzutun, dass ich gerade keine Kritik vertrage? Ohne dass ich gleich um Einbußen meines Ansehens als Zeichen von Schwäche und sozialer Unzulänglichkeit fürchten muss?

Ja, darf ich fragen, ob Kritik das alleinige Allheilmittel ist um mich zu verändern und geeignete Lernstrategien für mich abzuleiten?

Ich will von Dir keine Kritik mehr, das wäre durchaus ein wichtiges Feedback.

 

Die Macht des inneren Kritikers.

 

Es wäre ein Feedback an einen der mächtigsten Kritiker. Nämlich den oder die, die in Dir wirken.

Ja, den kennst Du natürlich. Schon mal gehört. Über den wird und wurde viel geschrieben. Gelesen. Doch und dennoch. Abgestellt ist er oder sie doch immer noch nicht, oder?

Vielleicht kennst Du auch einige seiner Kommentare an Dich. Doch hast Du ihn wirklich schon erkannt? Ihn entweder an Deine Seite gebeten, eine neue Funktion übergeben oder ihn in Amt und Würden aus seinen Diensten entlassen?

Oder ist es vielleicht eher so, dass Du ihn bekämpfst. Ihn abzustellen versuchst?

Dann wird vermutlich jede Situation von Feedback, Rückmeldung und Kritikgesprächen einen zermürbenden Kampf in Dir stets aufs Neue entfachen. Einen Kampf, den Du so nicht gewinnen kannst.

Und nein. Du sollst Dich jetzt nicht ergeben.

Du kannst erfahren, was es mit Selbstkritik und Kritikunfähigkeit auf sich hat. Und was es wirklich braucht.

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Selbstkritik als vermeintliche Stärke.

 

Falls Du gerade insgeheim bemerkst, dass Dir Kritik einfach zu viel ist und Du Dich ehrlicherweise als  ziemlich kritikunfähig beschreiben würdest, dann gehörst Du vermutlich zu denjenigen, die ausgebildete Profis im Feld der Selbstkritik sind. Selbstkritik als Kritik Deines Selbst. Das gesamte Schlachtfeld in Deinem Inneren, wo sich neben Deinem inneren Kritiker noch eine weitere Heerschar an abwertenden Kommentatoren tummeln. Mit Sicherheit noch so einige Unbekannte.

Selbstkritisch beäugst Du Dein gesamtes Tagesgeschehen. Den neuen Pickel beim Blick in den Spiegel, die morgendliche Hektik, weil Du wieder mal zu spät dran bist, Deine nicht optimal vorbereiteten Unterlagen die hätten besser sein können, Dein viel zu zögerliches Auftreten im letzten Gespräch gestern, die immer noch unerledigten Arbeitsberge, die Du wieder einmal nicht geschafft hast, und den komischen Blick vom Kollegen, der mit Sicherheit doch bemerkt hat, dass Dir letzte Woche der dicke Patzer passiert ist.

Ja, Deine Selbstkritik ist echt eine Deiner Stärken. Du kannst sofort die zehn besten Deiner Schwächen auflisten. Zehn Punkte, die Du unbedingt an Dir verändern musst. Das ist doch gefordert. Verlangt. Dafür gibt es eine gewisse Anerkennung. Doch wie sieht es in Dir selbst aus? Die einzigen, die da jubelnd mitklatschen sind Deine inneren Kritiker. Diejenigen, die Du doch im Grunde ganz gern abstellen wolltest.

 

Kritikunfähigkeit als Abwehrversuch.

 

Abgestellt hingegen ist jemand ganz anderes. Es ist Dein inneres Kind, das sich irgendwo verkrochen hat. Versteckt vor diesem geballten Schwall an krittelnden Stimmen, gescheitert an der Suche nach ernstgemeinter Zuwendung und Hilfe. Das ist es, was Abwertungen nicht erträgt. Es ist es, das jegliche Kritik in Form von degradierenden Bewertungen, Urteilen oder Schuldzuweisungen nicht mehr hören und vor allem nicht mehr spüren möchte. Ohne Abwehr, ohne Schutz und ohne gesunde Rückenstärkung kann es sich nur noch verängstigt zurückziehen oder mit letzter Kraft der Rebellion aufbäumen.

Solche Selbstkritik rutscht nah ran an eine Form von Selbstvernichtung. Kritikunfähigkeit wird dann geradezu Deine Resistance im Untergrund. Gesunder Widerstand der Kleinen gegen die große Übermacht. Jedoch noch nicht die Lösung.

Deshalb reicht´s Dir möglicherweise auch mit der Kritik. Vielleicht lächelst Du zwar souverän Deinen Gegenüber an, doch lässt die Worte an Dir vorbeiperlen und denkst „der kann mich…“. Oder sie treffen Dich tief, doch Zähne zusammenbeißen, schließlich geht es um die Karriere oder um den lieben Frieden. Beides sind Abwehrmauern. Beides schirmt kurzfristig das Außen ab. Doch Dein innerer Trümmerhaufen, der bleibt so unversorgt.

Etwas ganz anderes ist jedoch die Selbstreflexion.

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Auf die innere Haltung kommt es an.

 

Selbstreflexion entspringt aus einer ganz anderen Haltung. Es ist die innere Haltung und Perspektive mit der Du die Welt wahrnimmst. Bereit und offen bist wahrzunehmen. Nicht nur die Welt. Vielmehr Dich selbst. Den oder die Anderen. Die Verbindungen und Beziehungen zu ihnen. Und die Welt sowie die aktuelle Situation mit ihren Besonderheiten.

Eine solche Haltung, auch positive Grundhaltung oder +/+ genannt, ist frei von Abwertungen und Bewertungen. Frei von Urteilen und Verurteilungen. Sie beobachtet. Nimmt wahr. Macht den Blick weit statt eng. Wartet ab statt etwas zu erwarten. Ist bereit für Überraschungen und Neues. Sie erforscht ohne bestätigen zu wollen. Sie benennt. Doch vermutet oder interpretiert nicht.

Nimmst Du diese +/+ Haltung Dir selbst gegenüber ein, dann hast Du die Chance Dein inneres Kind aus den Katakomben seiner hintersten Verstecke herauszulocken. Zugewandt. Ernstgemeint. Keine falschen Versprechungen um ihm hinterher einen kritischen Dämpfer zu verpassen. Das kennt es ja zur Genüge. Nein, gemeint ist ein ehrliches Begegnen um den Trümmerhaufen an Abwertungen samt fehlendem Schutz und hilfreicher Stärkung allmählich aufzuräumen.

Selbstreflexion braucht Übung. Ein Wissen, wie das geht. Merken, wie sich dieser Unterschied anfühlt zu der wohl bekannten und so vertrauten Selbstkritik. Wenn es nicht gelernt wurde und das ist selten der Fall, dann braucht es neue Erfahrungen, Vorbilder, Menschen, die diese Haltung tatsächlich haben, darum wissen und achten und nicht nur „oberflächlich aufgesetzt haben“.

Mit dieser inneren Haltung Dir selbst gegenüber verwandelst Du sogar Deine inneren Kritiker in Berater auf Abruf oder verabschiedest sie in den Ruhestand. Dann kannst Du wirklich Kritik, Feedback oder wie es auch genannt sein mag empfangen. Und mit der gleichen Gelassenheit kundtun „danke, heute bitte nicht“.

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Herzlichst

Petra Michaela Pfeiffer

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