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Scheitern – ein böses Wort. Versagen, noch schlimmer.

Am allerschlimmsten, wenn es die Anderen mitbekommen würden. Wenn sie es sehen würden.

Wenn sie es aussprechen würden. Das ES. Das vernichtende ES.

Vielleicht hörst Du sie in Deinem inneren Ohr schon klammheimlich tuscheln „ der, die kann nichts“  oder „ist doch völlig überschätzt“. An schlechten Tagen hörst Du noch ein „wurde ja Zeit, dass das mal jemand bemerkt“ hinterher. Wohlgemerkt, es ist noch der Dialog in Deinen Gedanken. Nicht auszudenken, wenn das real wäre.

 

Das Damoklesschwert des Scheiterns schwebt über Dir.

Mehr kannst Du in diesem Video schauen oder lese gern weiter im Text.

 

Dieses ES schwebt wie ein Damoklesschwert über Dir. An einem seidenen Faden. Noch hält er. Doch seit einiger Zeit scheint er dünner zu werden. Angreifbar. Dabei stimmt Deine Leistung noch. Die Ergebnisse. Zumindest ist das die Rückmeldung, die Du bekommst. Das Problem liegt ja auch vielmehr darin, dass Du Dir dessen vorher nicht sicher bist. Im Grunde genommen weißt Du nicht, wo Du mit dem, was Du machst und tust, wirklich stehst. Ob es reicht, was Du an Leistung und Ergebnissen bringst.

Diese Unsicherheit macht inzwischen fast jedes Meeting, jeden Bericht oder Feedback-Gespräch zu einer persönlichen fast qualvollen Herausforderung, die Deinen Puls auf Hochleistungsniveau anschwellen lässt. Denn ja, es ist Hochleistungsniveau. Wenn Du ganz ehrlich bist, reicht Dir ein „genügt“ ja auch nicht. Ein „besser als“ oder zumindest „top“ muss schon für Dich rausspringen. Es muss herausspringen. Denn nur das bringt diese tuschelnden Stimmen in Deinem Ohr zum Schweigen. Zumindest für diesen einen Moment.

 

Supermethoden oder neue Wege für gesundes Versagen.

 

Also wie bitte lässt sich dieser Moment verlängern? Wie ein mögliches Auffliegen des Versagens verhindern? Welche Verhaltenstricks lassen das Bild von Dir unangetastet?

Kurz und knapp: Welche Supermethoden, die Du noch nicht kennst, helfen endlich?

Die kurze und ernüchternde Antwort lautet: Gar keine.

Gar keine, weil es nicht um Methoden, Tricks oder Verhaltensweisen à la „ich bin dann mal anders“ geht.

Wenn tief durchatmen, einfach den Perfektionismus bei Seite schieben und das Wissen, dass schließlich jeder mal versagt und dazu noch daraus viel lernen kann, wenn das bei Dir nicht wirkt sondern nahezu machtlos Deiner Angst gegenüber steht, dann brauchst Du etwas anderes.

Dann ist vielmehr ein Weg gefragt, der Dich tiefer in Deine inneren Muster hineinführt und letztlich Dein gesamtes Programm von „Versagen und Scheitern“ über den Haufen wirft. Attraktiver formuliert: das mysteriöse ES in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.

 

Der Unterschied zwischen Leistung und Sein.

 

Für diesen Weg ist etwas wichtig zu verstehen. Es gibt einen Unterschied zwischen Leistung und Sein als zwei verschiedene Ebenen.

Auf der Leistungsebene dreht es sich, logischerweise, um das Leisten. Doch mehr als das. Es geht um das Tun, das Machen, das Können, um unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten, genauer gesagt, diese zum Einsatz zu bringen.

Auf der Seins-Ebene geht es um Dein Da-Sein. Das Sein als reine Existenz. In Ordnung sein, so wie Du bist ohne etwas Konkretes tun zu müssen. Ja, sogar in Ordnung zu sein, wenn Du etwas Konkretes getan, im Sinne von „angestellt“ hast. Ein anderes Wort hierzu ist Selbstannahme. Das bedeutet die Annahme unseres Selbst.

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Doch primär geschah das nicht von uns selbst. Das wird häufig missverstanden. Unsere frühesten Erfahrungen prägen die Art und Weise, ob und in welcher Weise wir mit unserem Selbst angenommen wurden, also dieses Gefühl überhaupt entwickeln konnten. Platt gesagt, wenn das für uns nicht möglich war, weshalb auch immer, dann können wir uns nicht mal eben so „selbst annehmen“.

 

Wenn die Selbstannahme fehlt.

 

Oh nein. Wir tun stattdessen etwas ganz anderes. Wir lassen das mit der Annahme und dem SEIN. Und probieren es besser mit unserem Tun. Können. Leisten. Dafür gibt es Anerkennung. Vor allem wenn wir das vermeintlich Richtige tun. Darin sind wir höchst einfallsreich und auch bis zur Schmerzgrenze hin aufopferungsbereit. Hieraus entsteht der große Unterschied zwischen Wirken aus sich selbst heraus und dem Funktionieren für etwas oder jemand anderen.

Das Problem ist somit nicht die Leistungsebene oder Leistung an sich. Schließlich können und wollen wir auch unsere Fähigkeiten einsetzen. Die entscheidende Frage dahinter ist, woher der Antrieb zum Leisten kommt.

Problematisch wird es, wenn die Seins-Ebene nicht gut ausgebildet werden konnte und somit kein Fundament bieten kann. Ein Fundament, was unser Selbstkonzept völlig unabhängig bestehen lässt, von dem was wir schaffen und erreichen. Wenn das fehlt, braucht es Alternativen, koste es was es wolle, denn unsere Existenzberechtigung hängt hiervon ab. Ich muss dann „irgendwie besser oder anders richtig sein“ und dazu muss ich etwas tun. Ich muss dann etwas „erbringen“ um überhaupt hier sein zu dürfen.

Auf diese Weise wird sich eine starke Identifizierung über Leistung und Erwartungen von Anderen ausprägen. Wenn diese wohl vertraute Leistungs-Ebene wegfällt, ganz gleich durch welche Umstände, ist die eigene Identität in Gefahr. Mit einem „oh sch….da ist ja nichts“ kommt der Fall ins gefühlte Bodenlose.

 

Leistungszwang als erfolgreiche Abwehrstrategie

 

Kein Wunder also, dass Versagen und Scheitern mit höchster Abwehrkraft vermieden sein wollen. Kein Wunder, dass die Angst, die Anderen könnten sehen, was ich doch die ganze Zeit merke und doch nicht fühlen will, so unglaublich groß ist.

Scheinbar verwunderlich ist nur, dass so viel Anstrengung in etwas eingesetzt wird, was so gar nichts bringt. Ja, was als Lösung zum Scheitern verurteilt ist. Der teuflische Kreislauf von Leistung, Erfolgsdruck, Erfolgsmoment, kurzfristige Erleichterung dank Anerkennung, Erfolgsabwertung und zugleich neu einsetzende Selbstzweifel, Erfolgsdruck mit meist noch höheren Meßlatten ist durchaus bekannt und wird inzwischen auch als Impostor-Zyklus oder auch Hochstapler Selbstkonzept beschrieben.

Verwunderlich ist dieses Verhalten jedoch nur aus oberflächlicher Betrachtung.

Logisch wird es, wenn wir uns das Geschehen aus kindlicher Perspektive betrachten. Und die braucht es zunächst, um zu einer Auflösung des Ganzen zu kommen.

 

Auch in Dir wartet Deine Kinderseele auf Dich.

 

Das anfangs erwähnte bedrohliche ES ist all das, was mit früh prägenden Erlebnissen von „uppps, da ich irgendwie falsch bin, muss ich anders sein als ich bin“ verbunden ist. Die Kinderseele ist offen, saugt auf wie ein Schwamm, sucht und braucht die Orientierung in der Welt. Hier geht es ums nackte Überleben. Abhängigkeit pur. Und wenn die „Welt“ mich anders haben will, kein Problem. Und wie die „Welt“ mich sieht, so bin ich dann.

Problem ist nur, dass ich mich darüber selbst vergesse. Und so ballt sich hinter diesem ES ein Konglomerat aus tiefem Schmerz der Ablehnung und zwar als körperliche wie emotionale Erfahrungen. Die Kinderseele wäre alldem schutzlos ausgeliefert und tut das einzig Logische: Abwehr und Verdrängung um jeden Preis. Doch innerlich sehnt sie sich weiterhin danach hier endlich mal gesehen und erkannt zu werden.

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Das tut sie bis heute. Ganz egal wie alt Du heute bist, völlig wurscht, wieviel Titel und Erfolge Du erlangt hast. Deine Kinderseele steht immer noch dort, wo sie damals verlassen wurde. Wo Du Dich in gewisser Weise selbst verlassen hast. Wo niemand an der Seite war, als ES so weh tat. Genau wie damals geht es deshalb auch heute noch um den Schutz und um die Stärkung, die es einmal gebraucht hat.

Deswegen kommst Du an dieser Stelle auf der Leistungsebene nicht mehr weiter. Es hat sich hier ausfunktioniert. Es ist paradoxerweise gerade das Scheitern oder Versagen selbst, das Dich auf die Ebene des Seins katapultiert. Dorthin wo Du nichts kannst. Nicht weil Du nichts kannst. Sondern weil es nicht um das Können geht.

 

Echte Veränderung für neue Wege.

 

Achtung, hier betrittst Du Neuland. Die Seins-Ebene, ein Terrain, das womöglich aufgrund unguter Erinnerung einem innerem Minenfeld gleichkommt. Dennoch, hier geht es längs, wenn Du Deinem sogenannten inneren Kind begegnen willst. Wenn Du bereit bist, hinzuschauen. Und zwar ohne jegliche Abwertungen, Bewertungen und Voreingenommenheit,  die Du mal erworben hast. Sondern offen und zugewandt. Gewillt und fähig, den Schutz und die Stärkung zu bieten, die es braucht.

Manchmal geht nicht ganz allein. Denn an Stelle Deiner gut trainierten Abwehr durch Leistungsmechanismen braucht Dein inneres Kind jetzt Schutz von Dir und zwar zu 100% lückenlos. Gut möglich, dass Du erst einmal lernen darfst, wie das überhaupt geht. Gut möglich, dass Du es nicht kennst, es sich komisch, fast sogar verboten anfühlt. Ja, Du darfst lernen und erfahren, wie sich Halt anfühlt. Der Halt, den es braucht um mächtigste Gefühle wahrzunehmen und endlich auszudrücken.

Erst mit diesem Schutz kann sich die volle Erlaubnis entfalten Du selbst zu sein samt all den Teilen, die Du früher einmal als lächerlich oder unbrauchbar tituliert hast oder Dich sogar beschämt haben. Und je mehr Du aus dem Schatten der vielfachen fantasievollsten Abwertungen heraus trittst desto schwächer werden die Stimmen des Versagens und Scheiterns, die so eine Macht über Dich hatten. Der ganze Mischmasch an Tratsch und Ratsch, den Du über Dich zu hören glaubtest, vielleicht auch gehört hast, verliert an Bedeutungskraft.

 

Mit voller Kraft ins neue Scheitern.

 

Ja, natürlich kannst Du „scheitern“ und „versagen“. Natürlich kannst Du „Ziele nicht erreichen“ und „Mißerfolg“ haben. Doch es zerrüttet nicht mehr Dein innerstes Fundament. Dein Selbstwert steht kraftvoll neben Dir. Hält Dich. Schützt Dich. Und wer weiß schon heute, wie Du in fünf Jahren dieses vermeintliche Nichtgelingen betrachten wirst. Und ja, vielleicht willst Du auch gar keinen Erwartungen anderer nur noch entsprechen sondern lieber Deinen eigenen folgen.

Diese neue Kraft, die dann aus Deiner Seins-Ebene entspringt gepaart mit all Deinen gesunden Fähigkeiten zu Hochleistungen, die hat eine ganz neue Qualität. So wie Du selbst auch eine neue für Dich jetzt stimmigere Antwort auf die Frage findest, ob Du ein*e Versager*in bist oder nicht. Diese Veränderungen übrigens wird dein Umfeld mit Sicherheit bemerken.

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Herzlichst,

Petra Michaela Pfeiffer

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