„Oh nein wie peinlich, wenn ich mich dort dann verfahre…“ hörte ich kürzlich eine junge Frau zu mir sagen. „… Ich weiß nicht, ob ich mich das traue….“  Und schon waren so einige Ängste und Zweifel greifbar im Raum, dabei saß sie noch nicht einmal im Auto.

Natürlich, wer kennt das nicht?

Sich verfahren, verirren, verlaufen, den Weg verlieren wie es so treffend in einigen anderen Sprachen heißt, das ist mit einer Vielzahl an Emotionen behaftet.

Ich selbst sah mich auch schon vor längerer Zeit einmal in einem Schnellzug durch den Bahnhof brausen anstatt anzuhalten, während ein guter Freund von mir mich dort freudig erwartete und mit einem großen Staunen im Gesicht mir hinterherwinken musste. Unter großem Stress und Hektik bin ich in den falschen Zug gestiegen. Geschlagene vier Stunden später konnte ich dann erst eintreffen und hatte „das Vergnügen“ meine Geschichte allen anderen Anwesenden auf der Feier zu erzählen, die natürlich schon sämtliche Varianten davon „kannten“.

 

Verfahren fordert Dich heraus.

 

In solchen Momenten prallen bei uns so einige Herausforderungen aufeinander.

  1. Es läuft nicht nach Plan.
  2. Wir landen im Unbekannten oder zumindest nicht dort wo wir hinwollten.
  3. Unsere inneren Stimmen kommentieren das Geschehen sofort. Und das reicht von „zu blöd, den richtigen Zug zu nehmen“ über „hättest ja mal rechtzeitiger losfahren sollen“ bis hin zu „typisch, dass Du mal wieder nichts auf die Reihe kriegst“.
  4. Und gerne gesellen sich noch die Bemerkungen aus dem Umfeld dazu, die die inneren Stimmen fast überbieten wollen.

Klar, dass das ein Gefühlsmeer auslöst. Und je nachdem in welcher Grundverfassung wir uns gerade befinden, das heißt wie stark wir mit unserer inneren Mitte verbunden sind, desto stürmischer kann das ausfallen.

So gesehen erscheint ein Navi doch als eine großartige Errungenschaft. Bewahrt es uns doch vor solchen unangenehmen Erfahrungen und bringt uns stets sicher ans Ziel ohne Störfälle und Umwege. Zumindest wenn wir seine Anweisungen befolgen.

Oder etwa nicht?

Nun, ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Betrachte es einmal anders:

Unter diesem Wunsch nach Sicherheit liegt die Angst vor dem Verirren oder dem Unbekannten, je nachdem was es konkret für Dich ist. Je stärker die Angst, desto mehr Wunsch nach Sicherheit. Der Wunsch nach einem technisch perfekten Navi, der alles verhindert und alles verspricht.

 

Der Wunsch nach dieser Sicherheit wird gespeist von Deiner Angst.

 

Mit diesem Sicherheitswunsch willst Du Deine Angst wegmachen. Doch genau das produziert mehr Angst. Denn Du verstärkst das, worauf Du Deine Energie richtest. Und so kommen Gedanken dazu wie, „oh Hilfe, wenn das Navi ausfällt“ bis zu dahingehenden Überlegungen ob es gut wäre ein Ersatz-Navi dabei zu haben.

 

Doch die Lösung ist in Dir.

 

Du selbst bist Dein bestes Navigationssystem. Und das funktioniert etwas anders. Ehrlich gesagt viel besser. Es beruht auf Gespür und Vertrauen für Deinen Weg. Und dazu brauchst Du als erstes Deine Wahrnehmung. Das sind Deine Sensoren und Antennen, Dein Instinkt für Deinen Weg. Mit ihnen wirst Du sicher in der Unsicherheit.

Klingt paradox?

Ja und ist es nicht. Denn es geht um eine andere Sicherheit. Es ist Dein ureigenes Gefühl von Stimmigkeit für Deinen Weg, egal wie unklar oder unbekannt er aussieht. Diese Stimmigkeit ist Deine „freundliche Navi-Stimme“.

Wie kommst Du nun dahin, wenn Du diese tolle Kompetenz in Dir noch nicht kennst?

 

Übe Dich im Verfahren.

Mache das in ganz kleinen Häppchen. Für Dich verdaubare Häppchen aus dem Alltag. Biege mal rechts ab anstatt dem gewohntem  Geradeausfahren. Geh zu Fuß anstatt mit dem Bus zu fahren. Breche aus Deinem Gewohnten aus. So bahnst Du Dir, nämlich Deinen eigenen Nervenbahnen und Synapsen neue Wege und Vernetzungen.

Wichtig sind dabei Deine neuen Erfahrungen. Deine Wahrnehmungen, wie es Dir damit ergeht und Deine Aufmerksamkeit für das Neue, was Dir begegnen kann. Stell Dir vor, bis jetzt bist Du über die Autobahn gebrettert nur um irgendwo hinzukommen und nun pflücke die Blümchen am Straßenrand der Nebenwege.

So fängst Du an zu entdecken, was Du siehst anstatt zu denken Du kennst schon alles.

 

Erinnere Dich an Deine Kompetenzen.

Du selbst hast diese Entdeckungs-Kompetenzen. Du selbst hast auf diese Weise vielleicht erst Deine Krabbeldecke, doch schon bald die großen Sandkisten erobert, hast Neues probiert, bist hingefallen und wieder aufgestanden.

Was hat dich angetrieben? Ich verrate es Dir: Deine Neugier und Deine Begeisterung über jede neue Entdeckung und Erfahrung und Deine Freude über Deine eigene Kraft und Dein eigenes Können.

 

Lass Dich ermutigen.

Solltest Du jetzt noch zweifeln, so kaufe Dir dennoch kein Navi, sondern hol Dir Deine passende Unterstützung für Dein Durchqueren des Unbekannten.

Gerade in Zeiten von Belastung, Stress oder Krisen ist es so wichtig und fällt zugleich viel schwerer die innere Mitte zu finden, die Du für Deine Wahrnehmung und Gespür brauchst.

Achte darauf, dass Deine inneren Stimmen Dir Mut zusprechen und wohlwollend mit Dir sind.

Und das ist etwas Übungssache.

 

Also beginne jetzt und verbinde Dich wieder mit Dir selbst, mit Deinem eigenen Navigationssystem.

Schreib mir über Deine Übungserfahrungen und Erlebnisse, wenn Du magst. Und denke daran, jede sogenannte Peinlichkeit ist zugleich eine Ermutigung für jemand anderen.

 

Alles Liebe

Petra Michaela Pfeiffer

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